MINDMAP

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Wenn man ein neues Thema eröffnet, ist manchmal gähnende Leere, manchmal auch chaotische Überfüllung im Kopf. Je früher Kinder lernen, damit umzugehen, umso leichter und routinierter können sie sich Neues erschließen und das ist eine wichtige Voraussetzung für jedes Lernen.
Dafür benötigt man einen großen Spiegel, eine Schrankwand oder eine Türe. Auch ein Fenster kann man zweckentfremden oder ein Whiteboard.
Nun bringt man alles, was einem einfällt zu Papier. Das können Post-its sein, Notizen, Fotos, Zeitungsausschnitte oder Ausdrucke. Wenn alle Erinnerungen und Überlegungen aus dem Kopf sind, beginnt man, gezielt nach zusätzlichen Informationen zu suchen.
All das kann man immer wieder umpositionieren, gruppieren und in eine sinnvolle Ordnung bringen.
Solche Mindmaps kann man über Tage anwachsen lassen, bis der Fall gelöst ist oder das Projekt abgeschlossen ist. Am Ende kann ein Referat stehen, man kann aus den wichtigsten Punkten ein Lapbook oder Lernplakat machen. Vielleicht entsteht daraus auch eine geschriebene Geschichte oder ein selbst angefertigter Stopmotionfilm.
Wichtig ist, die Inhalte bleiben in Erinnerung. Beherrschen junge Kinder diese Methode, können sie schon bald ganz allein neue Themen eröffnen, denn sie haben ihr Werkzeug dafür in der Hand. Mindmaps schaffen Struktur und Überblick. Lustig und bunt gestaltet machen sie viel Spaß.
