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TIERBEOBACHTUNG

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Kinder lieben Tiere. Da sie am Vorbild lernen, übernehmen sie auch Tierliebe von ihren Eltern.  Man sollte also genau überlegen, ob man an der Pferdekoppel stehenbleibt und sich einige Minuten Zeit nimmt, die Tiere zu beobachten oder ob man weitergeht. Das gilt natürlich auch für den Nistkasten im Garten, in dem gerade Vögel ihre Jungen aufziehen oder für einen Teich voller Kaulquappen.

Tierbeobachtung ist auf so vielen Ebenen förderlich. Sie fokussiert Aufmerksamkeit und Konzentration, entspannt aber gleichzeitig. Sie fördert das Wissen, denn Kinder beginnen Fragen zu stellen zu dem Tier, das ihr Interesse geweckt hat. Wer Tiere längere Zeit beobachtet, lernt dranzubleiben.

Je nach Alter kann es bei der bloßen Beobachtung und einem Gespräch bleiben.

Es kann aber auch eine längere Beobachtung stattfinden und eine Aufzeichnung in einer Projektmappe oder einem Lapbook.

Noch ältere Kinder gehen es vielleicht schon systematisch an, machen Fotos, gestalten eine Präsentation dazu oder einen Film.

Tierbeobachtung bietet ein weites Feld von Entwicklungschancen, wenn man sie durch sein eigenes Vorbild ins Leben seiner Kinder bringt. Eigene Tiere braucht es dafür noch lange nicht. Wildtiere aber auch Nutz- und Haustiere im Umkreis bieten viele erste Möglichkeiten, das Lernfeld in diese Richtung auszudehnen.

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