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Gedächtnis und Merkfähigkeit sind wichtige Komponenten beim Lernen. Man sollte sie wie einen Muskel trainieren, damit sie mit der Zeit stärker werden. Das tut übrigens auch den Erwachsenen gut, denn wer sein Gedächtnis nicht ausreichend beschäftigt, muss bald mit Einbußen seiner Leistungsfähigkeit rechnen. Dann besiegen die Kinder die Erwachsenen ständig im Memory.

Das Gedächtnis wird zum Beispiel durch Reime, Lieder oder Gedichte trainiert. Die Merkfähigkeit verbessert sich aber auch einfach durch ihre Verwendung, wenn man sich Adressen, Telefonnummern oder Geburtsdaten merkt.

Eine schöne Gelegenheit für Training und praktische Anwendung ist das Merken von Objekten durch ihre Kombination mit Körperteilen.

Möchte man sich etwa eine Einkaufsliste merken, kann man sich den Apfel gedanklich auf den Kopf legen, den Sellerisaft in die eine Hand nehmen, den Erdbeersmoothie in die andere. In die Banane beißt man hinein, zumindest gedanklich. So kann man auch noch mit viel mehr Dingen verfahren. Im Geschäft geht man dann einfach seine Körperteile durch und überlegt, was man wo abgelegt hat. Das funktioniert überraschend gut.

Mit der Zeit wird man natürlich besser und besser. Wie jeder trainierte Muskel wird auch das Gedächtnis stärker und damit leistungsfähiger.

Für viele Rechentechniken, Grammatik oder Rechtschreibung muss man sich Dinge einprägen. Auch in anderen Bereichen ist die Merkfähigkeit von großer Bedeutung.

Gespeicherte Inhalte richtig abrufen zu können, verschafft einen klaren Vorteil beim Lernen und im Alltag.

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