REISEERINNERUNGEN

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Reisen bildet, so viel ist klar.
Homeschooler reisen meist mehr als Schulkinder. Manchmal sind sogar die sehr vielen Reisen der Hauptgrund für den häuslichen Unterricht.
Etwas aus Erinnerungen zu gestalten ist in mehrfacher Weise hilfreich. Erlebnisse kommen noch einmal ins Bewusstsein, das stärkt die Erinnerung. Das Gestalten fördert die Kreativität. Man holt sich so ganz nebenbei eine Einheit zu Deutsch und Kunst in den Alltag. Und das Kind schafft wichtige Grundlagen für später.
Die Mappe der Reiseerinnerungen wird bei uns fast lieber durchgeblättert als die Fotoalben. Die Kinder sind sehr stolz darauf und erfreuen sich an ihren Erinnerungen.
Die Fotos können Kinder selbst machen, auswählen, bearbeiten und ausdrucken. Alles immer so weit, wie es ihnen möglich ist.
Was Kinder können, sollten sie auch selbst machen, denn das erhöht die Selbstwirksamkeit und das Selbstbewusstsein.
Wo sie Hilfe brauchen, werden sie um Hilfe bitten oder eine Lösung finden. Nimmt man Kindern hingegen etwas aus der Hand, das sie schon könnten, erhöht man ihre Abhängigkeit und das ist selten eine gute Idee.
Gerade etwas noch nicht zu können, ist ein guter Anstoß für anlassbezogenes Lernen.
Herausforderung bewältigt zu haben macht mutig für die Zukunft.
Zu Beginn können die meisten Kinder selbst noch keine Sätze dafür bilden. Dann fragt man sie, was sie gerne sagen würden zu dem Bild und fasst es in schöne, nicht zu einfache Worte. Auf diese Weise zeigt man ihnen vor, wie solche Sätze aussehen könnten. Das lernen Kinder nicht oder nur sehr selten intuitiv. Und es würde auch zu lange dauern. Deshalb setzt man dabei auf Lernen durch Beobachtung.
Möchte das Kind die Sätze lieber selbst erfinden, lässt man es natürlich machen.
So wenig Hilfe wie möglich,
doch so viel wie nötig!
