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SACHENSUCHER

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Menschen lieben es, zu sammeln und ihre Schätze nach Hause zu tragen. Vor gar nicht allzu langer Zeit sicherte dieses Verhalten das Überleben der Menschen. Heute machen sich findige Shops genau das zunutze und verdienen viel Geld mit Menschen, die durch Hallen voller "Zeug" ziehen und "Schätze" mit nach Hause nehmen.

Das Sammeln liegt uns also im Blut und auch junge Kinder haben dieses Bedürfnis, dem man auf schöne und sinnvolle Art und Weise nachgeben kann.

Man stattet das Kind und sich selbst mit einem Korb aus und macht sich auf den Weg in den Wald oder in die Natur.

Nun darf nach Herzenslust gesammelt werden: Steine, Eicheln, Tannenzapfen, aber auch essbare Beeren oder Bucheckern.

Dieser Spaziergang bietet die schöne Gelegenheit, dem Kind beizubringen, was gesammelt wird und was nicht. Von unbekannten Pilzen und Beeren sollten auch junge Kinder lernen, die Finger zu lassen. Auch Teile von toten Tieren bleiben besser unberührt und auch bei Vogelfedern gilt Vorsicht, weil sie Krankheiten übertragen können.

Bekannte Pflanzen, ungiftige Blumen, Steine, Schneckenhäuser und vieles mehr wandert in den Korb und darf natürlich mit nach Hause genommen werden. Auf diese Weise erreicht man sehr früh, dass auch sehr impulsgesteuerte Kinder von Dingen die Finger lassen können. Im Wald und Park schützt sie dieses Verhalten, auch zuhause und bei Besuchen bei Freunden und Verwandten ist überlegtes Hingreifen eine feine Sache.

Entdeckergeist ist gut und wichtig. Er wird beim Sachensuchen gestärkt, denn die Eltern suchen selbst und erfreuen sich an den Funden der Kinder mit.

Die Neugier der Kinder soll sie jedoch auch nicht in Gefahr bringen. Deshalb heißt es bei so manchem: FINGER WEG, NUR ANSEHEN!

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