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TATOOS

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Kinder lieben Klebetatoos. Wusstest du, dass es sie auch als Buchstaben gibt?

Wenn Kinder in die Welt der Buchstaben starten, geht es darum, dass sie sich die Schriftbilder gründlich einprägen und dafür genug Zeit bekommen.

Im Buch bzw. Video zum Intuitiven Lesenlernen  findest du jede Menge Spiele für diese Phase und auch hier in der Freikinderei kannst du dir jede Menge Tipps holen. Ziel ist immer, die behutsame Annäherung und Anfreundung mit den großen und kleinen Buchstaben.

Einen Buchstaben einige Tage am Arm zu tragen, kann dafür sehr hilfreich sein, denn so hat man ihn im Blick oder kann ihn mit Buchstaben vergleichen, die man im Alltag sieht.

Die Auswahl an solchen Buchstaben ist groß. Wichtig ist, dass sie möglichst richtig geschrieben sind und so groß sind, dass das Kind sie gut erkennen kann. Der Buchstabe sollte so angebracht werden, dass das Kind ihn aus seiner Perspektive lesen kann.

Voll Stolz tragen die Kinder ihren Buchstaben zur Schau, zeigen ihn her und sprechen natürlich über ihn. Sie können ihn jederzeit abmalen bzw. abschreiben.

Nach einigen Tagen wäscht sich der Buchstabe wieder ab. Bis dahin hat er sich im Gedächtnis eingeprägt.

Man kann diese Zeit zu Buchstabentagen machen und auch das andere Programm anpassen. Den Fokus auf ein Thema oder einen Buchstaben zu richten, entspricht dem sehr erfolgreichen Modullernen.

Durch die Konzentration auf ein umgrenztes Gebiet, kommt es rasch zu großem Wissenszuwachs. Das Kind hat das Gefühl, schon wirklich viel zu wissen und das verstärkt und macht Lust auf mehr.

Klebetatoos mit Buchstaben funktionieren nicht nur einzeln, sondern auch als Worte. Man kann sich auf diese Weise einen Fachbegriff einprägen, der sich nicht so einfach merken lässt oder einfach noch neu ist. Man kann sich auch ein schwieriges Wort aufkleben, dessen Rechtschreibung man sich nicht gut merken kann.

Wer keine Klebetatoos verwenden möchte, kann den Buchstaben auch mit wasserfestem Stift aufmalen, auch der wäscht sich in ein paar Tagen wieder ab und lässt farblich ein paar mehr Variationen zu.

Für Kinder ist es oft lustig, sich anzumalen oder anmalen zu lassen. Andere Kinder mögen das wiederum gar nicht.

Man darf also überlegen, ob und wie man die Buchstaben auf der Haut zum Lernen nützen möchte.

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